24. Juni 2026, 10:00-11:30 Uhr

Pepek. Ein Kind überlebt den Holocaust

Mit Shoshana Duizend-Jensen
Schwarz-weiß Foto von Josef Salomonovic
Josef „Pepek“ Salomonovic © Privatbesitz Josef Salomonovic

Josef Salomonovic, genannt „Pepek“, ist einer der letzten in Österreich lebenden Zeugen des Holocaust. 1938 in Mährisch-Ostrau geboren, hat er als Kind das Ghetto Łódź sowie fünf Konzentrations- und Arbeitslager überlebt. Über seine Erlebnisse zwischen 1938 und 1946 hat Pepeks Schwägerin, die Historikerin Shoshana Duizend-Jensen, ein Buch verfasst. Sie schildert das Glück des Vierjährigen, dem Tod durch Vergasung in einem Versteck entkommen zu sein. Und das rettende Ereignis, den Bombenangriff auf Dresden, welcher ihn in letzter Sekunde vor der drohenden Erschießung bewahrte.

Bei der Veranstaltung erzählt Shoshana Duizend-Jensen im Gespräch mit Martha Keil von Pepek‘s Leben und geht auf die Fragen der Schüler:innen ein.

Ort:
Ehemalige Synagoge St. Pölten
Dr.-Karl-Renner-Promenade 22, 3100 St. Pölten

In Kooperation mit Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich 

Hinweise

6. Oktober 2026, 10:00 Uhr

Entdeckung einer verschwiegenen Herkunft

Schüler:innengespräch mit dem Zeitzeugen Siegfried Loewe
Foto von Siegfried Loewe bei einer Veranstaltung
Siegfried Loewe © OeAD/APA Fotoservice, Arman Rastegar

Siegfried Loewe wurde 1939 in Brüssel als staatenloses Kind geboren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er im Alter von drei Jahren von seinen Eltern getrennt und gemeinsam mit seiner Schwester von Mitgliedern des belgischen Widerstands versteckt. Nach Kriegsende lebten die Geschwister kurz in einem Kinderheim, bevor sie 1946 von einem österreichischen Ehepaar aufgenommen wurden. Ihre Pflegeeltern adoptieren sie und zogen mit ihnen nach Wien.

Erst als Erwachsener erfuhr Siegfried Loewe, dass seine leiblichen Eltern aus Polen stammten, vor der NS-Verfolgung geflüchtet waren und ermordet wurden. Heute lebt er in Wien und engagiert sich als Zeitzeuge. Seine Lebensgeschichte eröffnet Schüler:innen einen persönlichen Zugang zur Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit sowie Themen der Identitätsfindung und bietet nachhaltige Lernimpulse für den Unterricht.

Ort:
Ehemalige Synagoge St. Pölten
Dr.-Karl-Renner-Promenade 22, 3100 St. Pölten

In Kooperation mit Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich 

Hinweise

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